DEUTSCH TÜRKCE
 

NEWS

26.03.2010

Windenergie ist auf dem Vormarsch

Insbesondere die Zahl der Offshore-Windparks wird in den kommenden Jahren erheblich ansteigen. Gestern gab General Electric den Einstieg ins europäische Offshore-Geschäft bekannt.

WEITERLESEN »»

25.03.2010

Erneuerbare-Energien-Branche auch im Krisenjahr gewachsen

Berlin — Die Branche der erneuerbaren Energien ist trotz Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr gewachsen. Investitionen und Beschäftigung hätten gegen den Trend zugenommen, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in Berlin. Die Grünen kritisierten, Röttgen brüste sich angesichts der Energiepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung zu Unrecht mit dem Erfolg der Branche.

WEITERLESEN »»

02.02.2010

Türkei und Deutschland im Irak

Türkei und Deutschland wollen im Irak zusammenarbeiten

WEITERLESEN »»


NEWS-ARCHIVE »»

TREND CONSULTING - NEWS - 26.03.2010


Windenergie ist auf dem Vormarsch

ZURÜCK <<

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-03/16478297-windenergie-ist-auf-dem-vormarsch-022.htm

26.03.2010 08:46

Windenergie ist auf dem Vormarsch

Insbesondere die Zahl der Offshore-Windparks wird in den kommenden Jahren erheblich ansteigen. Gestern gab General Electric den Einstieg ins europäische Offshore-Geschäft bekannt.

General Electric investiert in Europa

Der weltgrößte Mischkonzern investiert 340 Millionen Euro für Offshore-Windparks in Deutschland, Großbritannien, Norwegen und Schweden. Allein in Deutschland will GE 105 Millionen Euro für Entwicklung, Produktion und Wartung ausgeben.

In Hamburg, wo bereits der deutsche Konkurrent Nordex angesiedelt ist, soll ein Technologiezentrum eingerichtet werden.

Bislang hat sich der Konzern auf Windkraftanlagen auf dem Festland konzentriert. Jetzt drängt GE auf den wachstumsstärkeren Offshore-Markt. Um seine Position zu stärken hatte der Konzern im vergangenen Jahr den norwegischen Entwickler von Offshore-Windturbinen ScanWind übernommen. Weitere Übernahmen in der Branche sind wahrscheinlich.

Bundesregierung plant 2.500 neue Offshore-Windräder

Auch die Bundesregierung will den Bau von Offshore-Windparks weiter vorantreiben. In der Nord- und Ostsee sind insgesamt 2.500 neue Windräder geplant. Damit sollen 30.000 neue Arbeitsplätze in Norddeutschland geschaffen werden.

2020: Jede vierte Kilowattstunde Strom aus Windenergie

Windenergie bleibt auf dem Vormarsch. In nicht allzu ferner Zukunft wird sie einen bedeutenden Teil zur Energieversorgung in Deutschland beitragen. In den kommenden Jahren wird die Zahl der Offshore-Windparks deutlich zunehmen.

Die Zahl der an Land installierten Anlagen wird hingegen voraussichtlich nur geringfügig steigen. Allerdings kann hier der Ersatz alter Windkraftanlagen durch moderne Multi-Megawatt-Anlagen den Energieertrag eines Windparks verdreifachen.

Nach Berechnungen des Bundesverbandes für Windenergie wird die Leistung aller Windanlagen in Deutschland bis zum Jahr 2020 auf 55.000 Megawatt ansteigen.

Diese werden rund 150 Milliarden Kilowattstunden Strom produzieren und damit etwa ein Viertel des Strombedarfs in Deutschland abdecken. Und das alles ohne CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall.

Starke Langfristaussichten für die Branche

Die langfristigen Rahmenbedingungen für die Windenergie-Branche bleiben exzellent. Investitionen in Erneuerbare Energien werden in den kommenden Jahrzehnten kräftig wachsen.

Nach einer Schätzung der Internationalen Energie Agentur betragen die notwendigen Investitionen zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bis zum Jahr 2050 etwa 45 Billionen US-Dollar. Ein nicht unbedeutender Teil davon wird in den Ausbau der Windenergie fließen.

Vor allem die Zahl der Anlagen auf See wird in den nächsten Jahren kräftig wachsen. Für 2010 rechnet die European Wind Association mit mehr als 70% Wachstum für die europäische Offshore-Windindustrie. Kein Wunder, dass sich General Electric mit seinem Markteintritt ein Stück vom Kuchen abschneiden will.

Windenergie-Aktien bleiben (noch) hinter den Erwartungen zurück

Trotz starker Langfristperspektiven sind die Aktien der großen Windkraftanlagenhersteller zuletzt sehr schlecht gelaufen, vom Mischkonzern General Electric einmal abgesehen.

Nordex, Vestas Wind (Dänemark) und Gamesa (Spanien) notieren heute kaum höher als vor einem Jahr. Schuld daran sind kurzfristige Probleme (vor allem Finanzierungs-Schwierigkeiten bei neuen Großprojekten im Zuge der Finanzkrise), die derzeit (noch) im Fokus der Anleger stehen.

Letztlich ist es aber nur eine Frage der Zeit bis die Windenergie-Aktien endlich wieder satte Gewinne einbringen. Langfristanleger können auf dem aktuellen Niveau bei ausgewählten Werten aus der Branche bedenkenlos zugreifen.

Wer sein Einstiegstiming optimieren möchte, wartet lieber noch ab, bis die Aktien wieder in den Fokus der Anleger rücken.